Nachdem Google seinen Dienst
Streetview in den USA im Mai 2007 startete, waren natürlich alle Augen der Republik auf nicht nur auf die Karten gebannt, sondern auch auf einen Termin, wann wohl auch in Deutschland virtuelle Spaziergänge durch Großstädte möglich ist.
Einige Datenschutzgründe haben es für den EU-Einsatz der
Streetview-Technologie anfangs noch etwas erschwert.
Gestern bin ich in der
Axel-Springer-Strasse auf ein Auto aufmerksam geworden, dass hier in Berlin schon ein
paar mal gesichtet wurde.
Der Opel ist ausgestattet mit cooler Technik, die man beim Unterfahren von Überführungen natürlich im Auge behalten sollte. Der Fahrer gab zur Auskunft, dass der Wagen somit auf 3 Meter Höhe kommt. Neben den Kameras ist eine Laser-Technik zur Abmessung von Gebäuden und Gegenständen im Einsatz. Zur Positionsbestimmung ist ein industrieller GPS-Empfänger an Bord. Der Kofferraum war voller Technik, mehrere Antennen und Dinge, die ich in Worten nicht beschreiben kann. Am coolsten war aber der Fahrer. Auf meine Frage, ob er für Streetview unterwegs sei, antwortete er stolz: "Nein - wir machen Aufnahmen für Google!". Details wußte er nicht.
In Deutschland sollen Gesichter - ähnlich wie in den USA - verschwommen online gestellt werden. Nach den ersten Schritten von Google Streetview hatte sich in den USA nicht nur eine große
Fangemeinde um seltsame Sichtungen gebildet, sondern schnell auch den
Datenschutz auf den Plan gerufen. In den USA gab es natürlich
Klagen.
Er selber hatte eine ziemliche oldschool Karte auf den Knien und kreuzte die Strassen ab, die er bereits abgefahren war.
Ich habe dann noch Aufnahmen von der
Kamera gemacht und bin dann wieder zurück ins Büro.
Google Branding / Aufkleber hatte ich nicht an dem Wagen gesehen. Geplant ist der Start der Bilder für deutsche Großstädte noch in diesem Jahr.